Zwei Produkte, eine Sicht
Richtung der Systemunausgeglichenheit in MW und der AEP in EUR/MWh, parallel prognostiziert, sodass Richtung und Kosten gemeinsam statt isoliert beurteilt werden.
Die Richtung der Systemunausgeglichenheit und der Preis jeder Abweichung, bevor die Viertelstunde schliesst – um dort zu positionieren, wo das System für Ausgleich zahlt, statt Ausgleichsenergiekosten bei der Abrechnung zu tragen.
Das Einpreis-Regime ab 2026 hat die Unausgeglichenheit von einem reinen Kostenfaktor in eine Asymmetrie verwandelt: Eine Position, die das System stützt, erhält den Ausgleichsenergiepreis (AEP); eine Position gegen das System zahlt ihn – die Richtung entscheidet, nicht die Grösse. Die meisten Desks sehen den Preis jedoch erst nach der Abrechnung, wenn die Viertelstunde vorbei und das Exposure fixiert ist. Orvio prognostiziert Richtung und Preis, solange die Viertelstunde noch offen ist, und verlegt die Entscheidung an den Punkt, an dem sie noch umgesetzt werden kann.
Orvio erstellt für jede Viertelstunde zwei verknüpfte Prognosen. Die Systemunausgeglichenheit (MW) zeigt, ob die Regelzone short oder long läuft; der AEP (EUR/MWh) beziffert die Kosten jeder Abweichung. Beide werden von Machine-Learning-Modellen, trainiert auf Schweizer Marktdaten, gemeinsam modelliert, sodass Richtung und Wert aus einer einzigen, konsistenten Sicht ablesbar sind.
Jede Prognose wird zu vier Zeithorizonten ausgegeben: Day-Ahead, Stunde und die nächste Viertelstunde vor Gate Closure, dazu ein T-0-Nowcast, der die Sicht innerhalb der laufenden Viertelstunde weiter schärft – für die physische Disposition, sobald der Markt geschlossen ist. Je näher der Liefertermin rückt, desto stärker konvergiert die Prognose zu dem Wert, den Swissgrid letztlich abrechnet.
T-15-Prognose der Systemunausgeglichenheit gegenüber realisierten Swissgrid-Daten, letzte 90 Tage (rund 2'240 Viertelstunden an der 100-MW-Schwelle), gegen eine naive Basisrate von 54 %. Je stärker das Prognosesignal, desto verlässlicher die Richtung.
Richtung der Systemunausgeglichenheit in MW und der AEP in EUR/MWh, parallel prognostiziert, sodass Richtung und Kosten gemeinsam statt isoliert beurteilt werden.
Eine Day-Ahead-Sicht zur Planung, eine Stunden-Sicht, die sie schärft, eine Viertelstunden-Sicht für die finale Positionsentscheidung vor Gate Closure und ein T-0-Nowcast für die physische Disposition – Batterie und Abregelung – nach Marktschluss.
Ein Wert für jede Viertelstunde der Schweizer Regelzone, alle 15 Minuten aktualisiert, rund um die Uhr.
Prognosen werden laufend an realisierten Swissgrid-Daten gemessen, und die Modellbeförderung folgt einer definierten Governance statt willkürlicher Wechsel.
Jeder Wert trägt seinen Erstellungszeitpunkt und seine Vorlaufzeit und liefert so eine lückenlose Nachvollziehbarkeit, was wann prognostiziert wurde. Der Feed deckt die Schweizer Regelzone ab und ist auf der Orvio-Plattform oder über die REST-API zur Integration in eigene Systeme verfügbar.
Für Handels- und Dispositionsteams am Schweizer System verschiebt sich der Preis von einem Ergebnis nach der Abrechnung zu einem vorausschauenden Input. Ein starkes Short- oder Long-Signal trägt eine dimensionierte, bewusste Position; ein schwaches Signal ist ein Grund zu halten statt zu spekulieren.
Eine Demo zeigt das Signal auf Live-Daten – angewendet auf reale Anlagen.
Der Preis richtet sich nach dem Portfolio. Für ein Angebot: Demo buchen.
In den letzten 90 Tagen bestimmte die Viertelstunden-Prognose die Richtung des Schweizer Systems in 82 % der Viertelstunden korrekt, in denen sie eine klare Short- oder Long-Lage von mindestens 100 MW meldete, gegen eine naive Basisrate von 54 %. Die Genauigkeit steigt mit der Signalstärke. Jede Prognose wird an realisierten Swissgrid-Daten gemessen, die Zahl ist also reproduzierbar und nicht bloss behauptet.
Vier: Day-Ahead, Stunde, Viertelstunde und ein T-0-Nowcast innerhalb der laufenden Viertelstunde. Die Viertelstunden-Sicht ist auf Positionsentscheidungen vor Gate Closure kalibriert; der T-0-Nowcast schärft die Sicht innerhalb der laufenden Viertelstunde für die physische Disposition – Batterie und Abregelung – nach Marktschluss; die Day-Ahead-Sicht dient der Planung.
Zwei Möglichkeiten: direkt auf der Orvio-Plattform oder über eine REST-API mit zugriffsbeschränkten Schlüsseln zur Integration in eigene Systeme. Beide liefern dieselbe Zeitstempelung und Bewertung.
Ja. Orvio prognostiziert die Schweizer Regelzone und den AEP nativ, auf Basis Schweizer Systemdaten, und ist für Teams gebaut, die gegen Swissgrid abrechnen.