Orvio
Batterie- und Speicherbetreiber

Die nächste Ertragsschicht für Batteriespeicher.

Seit 2026 zahlt das Schweizer Netz jede Viertelstunde für Positionen, die das System stützen. Das Orvio-Signal zeigt, wann sich Laden, Entladen und Abregeln lohnen – und misst, was der Einsatz gebracht hat.

Häufige Fragen

Ein Speicher verdient, wenn er zur richtigen Viertelstunde auf der richtigen Seite steht. Mit jedem zusätzlichen Speicher am Netz geraten die klassischen Erlösquellen unter Druck. Die dauerhafte Ertragsschicht darunter ist der Ausgleichsenergiemarkt: Das Einpreis-Regime vergütet systemstützende Positionen zum Ausgleichsenergiepreis (AEP), jede Viertelstunde. Dieselbe Logik bewertet die Abregelung – ist das System long und der Preis tief oder negativ, ist weniger PV-Einspeisung selbst eine systemstützende Position. Diese Schicht zu nutzen ist eine Frage des Timings: Die Richtung entscheidet, und sie wechselt von Viertelstunde zu Viertelstunde.

Wie Orvio hilft

Orvio prognostiziert die Richtung der Schweizer Regelzone und den AEP in 15-Minuten-Auflösung, alle 15 Minuten aktualisiert. Für Speicher und Solar übersetzt sich das Signal direkt in den Fahrplan: laden – oder die Einspeisung abregeln –, wenn das System long ist und die Preise tief sind; einspeisen, wenn das System short ist und dafür zahlt. Das Signal kommt über die REST-API oder auf der Plattform, zeitgestempelt und bewertet.

Jede Einsatzentscheidung lässt sich im Nachhinein prüfen: Der Portfolio-Impact-Backtest spielt das Signal gegen realisierte Swissgrid-Daten nach und zeigt die gemessene Nettowirkung des Einsatzes – einschliesslich der Viertelstunden, in denen er gekostet hätte.

82 % Trefferquote bei der Richtung, wenn Orvio das System mit mindestens 100 MW short oder long prognostiziert.

68 %
Jedes Signal
76 %
Prognose ≥ 50 MW
82 %
Prognose ≥ 100 MW
90 %
Prognose ≥ 200 MW

T-15-Prognose der Systemunausgeglichenheit gegenüber realisierten Swissgrid-Daten, letzte 90 Tage (rund 2'240 Viertelstunden an der 100-MW-Schwelle), gegen eine naive Basisrate von 54 %. Je stärker das Prognosesignal, desto verlässlicher die Richtung.

Was die Genauigkeit wert ist

Modelliert auf den letzten 90 Tagen realisierter Schweizer Preise brachte die Positionierung auf das Signal rund 80–110 EUR pro platzierter MWh – netto, inklusive der Viertelstunden mit falscher Richtung. Der Wert steigt damit, wie oft die Richtung stimmt: Jeder zusätzliche Punkt T-15-Trefferquote ist in der Grössenordnung von 6'000 EUR pro MW und Jahr dedizierter Kapazität wert. Der Ertrag fällt episodisch an, nicht gleichmässig: Das stärkste Zehntel der Viertelstunden – die Fenster mit Extrempreisen – trägt über die Hälfte des Gesamtwerts, und genau diese Fenster zu treffen ist die Aufgabe des Signals.

Es sind illustrative Bruttowerte – modelliert aus Orvios Prognose gegen realisierte Ausgleichs- und Intraday-Preise, keine ausgeführten Trades. Sie gelten für die Viertelstunden mit klarem Signal – wenn die Prognose mindestens 100 MW short oder long anzeigt, rund ein Viertel aller Viertelstunden – nicht rund um die Uhr. Sie verstehen sich vor Zyklenkosten und konkurrierenden Erlösen wie FCR und Arbitrage, unterstellen eine Price-Taker-Position und beruhen auf einem 90-Tage-Fenster, das saisonal schwankt. Orvio liefert das Signal und die gemessene Wirkung; Positionierung und Risiko bleiben beim Betreiber.

Was sich in der Praxis ändert

Für Speicher- und Solarbetreiber wird der Ausgleichsenergiemarkt damit planbar: ein validiertes Richtungssignal je Viertelstunde, gewichtet nach erwartetem Preis, mit einer Wirkung, die an realisierten Daten gemessen wird statt behauptet.

Was Flexibilität verdienen kann.

Eine Demo zeigt das Signal auf Live-Daten – angewendet auf reale Anlagen.

Der Preis richtet sich nach dem Portfolio. Für ein Angebot: Demo buchen.

FAQ

Brauchen wir einen neuen Marktzugang?

Die Teilnahme läuft über den bestehenden Marktzugang und die bestehende Bilanzgruppen-Struktur – jede steuerbare Anlage kann dem Signal ab dem ersten Tag folgen.

Wie genau ist das Signal?

In den letzten 90 Tagen bestimmte die Viertelstunden-Prognose die Richtung des Schweizer Systems in 82 % der Viertelstunden korrekt, in denen sie eine klare Short- oder Long-Lage von mindestens 100 MW meldete – gemessen an realisierten Swissgrid-Daten.

Steuert Orvio unsere Anlage?

Nein. Orvio liefert Signal und Empfehlung; der Einsatz bleibt in den Systemen und in der Verantwortung des Betreibers. Tiefere Automatisierung steht auf der Roadmap.

Wie binden wir das Signal ein?

Über eine REST-API mit zugriffsbeschränkten Schlüsseln oder direkt auf der Plattform. Jeder Wert trägt Zeitstempel, Vorlaufzeit und Bewertung.