Die Flexibilität, die EVU längst besitzen – gezielt eingesetzt.
Wasserkraft, schaltbare Lasten, regelbare Erzeugung: EVU und Netzbetreiber halten Flexibilität längst. Orvio zeigt die Viertelstunden, in denen sich ihr Einsatz lohnt – und die Lastposition, aus der heraus er erfolgt.
Schweizer EVU und Netzbetreiber besitzen mehr Flexibilität, als sie monetarisieren: Speicherkraftwerke, steuerbare Lasten, abregelbare Erzeugung. Im Einpreismodell hat diese Flexibilität jede Viertelstunde einen Markt – wer sie jedoch blind einsetzt, riskiert, gegen das System zu arbeiten. Zwei Dinge machen den Unterschied: wissen, wohin das System läuft, und die eigene Position kennen, wenn es dort ankommt.
Wie Orvio hilft
Die Systemprognose liefert Richtung und AEP je Viertelstunde, alle 15 Minuten aktualisiert. Die Lastprognose liefert die eigene Position dazu: trainiert auf den Messdaten des Portfolios, täglich nachtrainiert und entlang der eigenen Struktur aggregiert – von der Zählergruppe bis zur Bilanzgruppe.
Das Portfoliomanagement führt beides zusammen: die erwartete Unausgeglichenheit je Viertelstunde samt Kosten, die konkrete Massnahme, die sie verbessert, und ein Backtest, der die Nettowirkung an realisierten Daten belegt, bevor im Live-Betrieb darauf vertraut wird.
82 % Trefferquote bei der Richtung, wenn Orvio das System mit mindestens 100 MW short oder long prognostiziert.
- 68 %
- Jedes Signal
- 76 %
- Prognose ≥ 50 MW
- 82 %
- Prognose ≥ 100 MW
- 90 %
- Prognose ≥ 200 MW
T-15-Prognose der Systemunausgeglichenheit gegenüber realisierten Ergebnissen der Schweizer Regelzone, letzte 90 Tage (rund 2’240 Viertelstunden an der 100-MW-Schwelle), gegen eine naive Basisrate von 54 %. Je stärker das Prognosesignal, desto verlässlicher die Richtung.
Was die Genauigkeit wert ist
Für das erste Halbjahr 2026 haben wir jede Viertelstunde Schweizer PV gegen die abgerechneten Ausgleichsenergiepreise nachgespielt. Abregeln auf eine Prognose für die Lieferviertelstunde holte 13’640 EUR je MW installierter Leistung. Eine konservative Regel auf dem verzögerten öffentlichen Signal – eine Schwelle, wie wir sie bei Betreibern im Markt beobachten – kam auf 7’300 EUR, die beste feste Schwelle auf demselben Signal auf 11’640 EUR, gefunden erst im Nachhinein. Der Gewinn kommt aus der Auswahl: Die Prognose regelte weniger Viertelstunden ab und sammelte trotzdem mehr ein.
Das gilt für die einseitige Abregelung. Zweiseitige Flexibilität – Speicherwasserkraft, steuerbare Last – verdient auf beiden Seiten des Systems und ist in diesem Nachspiel nicht enthalten.
Modellierte Brutto-Bilanzgruppenwerte je MW installierter Leistung, keine realisierten Erträge, auf Basis definitiver gemessener Viertelstunden-Produktionsprofile und abgerechneter Schweizer Ausgleichsenergiepreise. Prognosen walk-forward nachgespielt: täglich neu trainiert auf den bis zum Vortag verfügbaren Daten, nie auf dem prognostizierten Zeitraum. Ein einzelnes Halbjahr und stark saisonal – auf das zweite Quartal entfielen 83% davon. Unterstellt uneingeschränkte Abregelbarkeit; der adressierbare Anteil eines realen Portfolios ist kleiner, und wie sich der Wert aufteilt, hängt vom Abnahme- oder Flexibilitätsvertrag ab. Orvio liefert das Signal, nicht die Disposition.
Was sich in der Praxis ändert
Für Bilanzgruppen- und Dispositionsteams verschiebt sich die Arbeit vom nachträglichen Abrechnen der Abweichungen zum vorausschauenden Positionieren: eine bekannte Lastposition je Viertelstunde, ein validiertes Systemsignal und die Fenster, in denen die eigene Flexibilität verdient statt kostet.
Was Flexibilität verdienen kann.
Eine Demo zeigt das Signal auf Live-Daten – angewendet auf reale Anlagen.
Der Preis richtet sich nach dem Portfolio. Für ein Angebot: Demo buchen.
FAQ
Welche Daten braucht Orvio von uns?
Die gemessene Verbrauchshistorie des Portfolios, direkt in Orvio hochgeladen (CSV, Excel, Parquet oder ZIP). Das Wetter wird automatisch bezogen; die erste Lastprognose steht nach wenigen Tagen.
Passt das in unsere Systeme?
Ja. Plattform für die Teams, REST-API für die Integration – beide liefern dieselben zeitgestempelten, bewerteten Werte.
Wie greifen die Teile ineinander?
Das Systemsignal ist der Kern: Richtung und Preis der Schweizer Unausgeglichenheit. Die Lastprognose ergänzt die eigene Position der Gruppe, und das Portfoliomanagement macht aus beidem den Schritt, der sich lohnt. Jedes steht für sich oder läuft als eine Plattform.
Wie genau ist die Systemprognose?
82 % Trefferquote bei der Richtung über die letzten 90 Tage, wenn das Signal eine klare Lage von mindestens 100 MW meldete – gemessen an realisierten Ergebnissen der Schweizer Regelzone.